15/17 ADHS bei Erwachsenen und Gestalttherapie

 

Ziel des Seminars ist es, sowohl den neurobiologischen Zusammenhang als auch die psychologischen Aspekte der ADHS zu erfassen. Die daraus ableitbaren Behandlungskonzepte sollen im gestalttherapeutischen Kontext beleuchtet werden. Besonderes Gewicht wird dabei auf das Verstehen der funktionellen Abläufe sowie auf das innere Erleben der Betroffenen gelegt. Gleichzeitig werden auch charakteristische Schwierigkeiten des sozialen und therapeutischen Umfeldes im Kontakt mit ADHS-lern thematisiert.

 

Themen des Seminars

Theoretischer Teil

III Was ist ADHS, oder besser: wie funktioniert ADHS?
III Anhand von Experimenten soll das unterschiedliche Erleben von ADHS-lern und Nicht-ADHS-lern erfahrbar gemacht werden
III ADHS als normale Variante des Menschseins, aber mit spezifischen, möglichen Schwierigkeiten bzw. Krankheitsentwicklungen
III Bedeutung von ADHS auf die Selbstwahrnehmung bzw. auf die Bildung innerer Gestalten
III Einfluss von ADHS auf das Selbsterleben und auf zwischenmenschliche Begegnungen
III Gefahr der Verwechslung von ADHS-Mechanismen mit Kontaktunterbrechungen

Praktischer Teil

III Welche Anpassungen in der therapeutischen Haltung und im therapeutischen Vorgehen verlangt das Wissen über ADHS? Was bleibt unverändert?
III Wie sieht das konkrete therapeutische Vorgehen bei ADHS im gestalttherapeutischen Rahmen aus? Zusammenwirken von Diagnostik, therapeutischem Kontakt und Behandlung
III Selbsterfahrung und Supervision allenfalls möglich

 

 

Termin

24. bis 26. November 2017

Teilnahmegebühr

310,00 EUR/645,00 SFr. (inkl. Raumkosten)

Tagungsort

Zürich

Trainer

Lic. phil. Gabriela Frischknecht
Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

 

Dr. med. Heiner Lachenmeier
FMH Psychiatrie & Psychotherapie

 

 

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