Gesamte
Fachtagung
420 Euro


Tagesticket 190 Euro

Freitag, 9. Oktober 2020

15.00–16.00 Uhr
Anreise und Anmeldung


16.00–16.15 Uhr
Begrüßung
Dorothee Lengsfeld und Georg Pernter

Tagungskomitee und Moderation
Dorothee Lengsfeld, Würzburg
Dipl. Psych., Ausbildung in Gestalttherapie am IGW. Ausbilderin am IGW und an der GestaltAkademie Südtirol, Lehrtherapeutin, Supervisorin, Mitglied der Ausbildungsleitung am IGW

Georg Pernter, Bozen
Mag. Theol., Psychotherapeut IG (IGWien, IGW), Mitbegründer und Geschäftsführer der GestaltAkademie Südtirol, Ausbildner für das IGW


16.15–17.15 Uhr
Kreatives Ankommen im Plenum


17.15–18.15 Uhr
Früher war alles besser!
Vortrag von Werner Gill

Wer hat sich noch nicht bei diesem Gedanken ertappt? Wer hat diesen Satz nicht schon einmal ausgesprochen, wenn der Alltag oder das heraufziehende Alter mühsam waren? Ja, die Sehnsucht nach einem paradiesischen Urzustand gibt uns Kraft und lässt uns bisweilen melancholisch zurück. Wie verträgt sich dies mit einer Grundannahme unserer Profession: der Veränderung? Ich biete Ihnen einen Streifzug durch die Geschichte und Philosophie und verrate Ihnen schon mal, dass ich Science Fiction mag.

Werner Gill
Dipl. Päd., Studien in Pädagogik, Psychologie und Soziologie. Psychotherapeut/Integrative Gestalttherapie, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, Heilpraktiker (Psychotherapie). Langjährige klinische Tätigkeit und langjährige Tätigkeit als Trainer und Berater in der Industrie. Ausbildung in Gestalttherapie am IGW, Fortbildungen in Gruppendynamik und Bioenergetik. Seit 1982 freiberufliche Praxis als Psychotherapeut und Supervisor. 1991–2015 Mitglied der Instituts- und Ausbildungsleitung des IGW. 1995 Mitbegründer und seither Vorstandsmitglied des IGWien. Seit 2005 Geschäftsführer des IGW. Seit 2012 Geschäftsführer des igw Schweiz.


18.30–19.30 Uhr
Emigranten, Heimatsucher und Pioniere der Moderne: Vom historischen Kontext der Gestalttherapie
Vortrag von Bernd Bocian

Am Beispiel von Fritz Perls, dessen Lebenserfahrungen den Gestaltansatz wesentlich geprägt haben, werde ich daran erinnern, was wir in diesen Zeiten von den Überlebenserfahrungen einer durch den deutschen Nationalsozialismus vertriebenen und emigrierten Grosstadtavantgarde, der sogenannten Expressionistischen Generation, lernen können. Die Gestalttherapie trägt aktuelle Erfahrungen in sich, die sowohl eine Ganzheitsutopie enthalten als auch die Erfahrung im Umgang mit Brüchen, Dissoziationen und Identitätsbedrohungen.

Bernd Bocian
Dr. phil. Psychotherapeut, Gestalttherapeut, Mehrjährige Fortbildung in psychoanalytischer Therapie und in Reichianischer Körperarbeit. Von 1985 bis 2000 Mitglied Redaktion der Zeitschrift „Gestalttherapie“ der DVG. Mitglied des Editorial Board der Zeitschrift „Quaderni di Gestalt“ und des Scientific Board der „Gestalt Therapy Book Series- International Publications“. Autor diverser Publikationen zum historischen und aktuellen Verhältnis von Gestalttherapie und Psychoanalyse. Unter anderem „Fritz Perls in Berlin 1893 – 1933: Expressionismus, Psychoanalyse, Judentum“ sowie zusammen mit Frank Staemmler: „Kontakt als erste Wirklichkeit. Zum Verhältnis von Gestalttherapie und Psychoanalyse.“


20.00–21.30 Uhr
Buffett, Musik und Zusammensein
Buffet von „Ollerhond Selbergmochts“
Der etwas andere Küchenservice. Gesunde und natürliche Produkte von Bauernhöfen, Rezepte aus Großmutters Küche von Bäuerinnen aus dem Sarntal

Musikalische Begleitung der Gruppe „ Di Vogaiga“, Bruneck
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Ende ca. 22.30 Uhr


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