4-TEILIGE FORTBILDUNGSREIHE

Sensory Awareness

Grundlage der Gestalttherapie ist eine ganzheitliche Art, das Wesen des Menschen zu erfassen. Dies hat Charlotte Selver in Deutschland schon in den 20er Jahren bei Elsa Gindler und Heinrich Jacoby gelernt. Gindler erforschte die körperliche Bewegung nicht mittels gymnastischer Übungen, sondern anhand der Gegebenheiten des täglichen Lebens. Sie arbeitete mit den Gesetzmäßigkeiten der Schwerkraft, dem festen Boden unter den Füßen, der Struktur und Funktionsweise des menschlichen Organismus und mit der menschlichen Natur.

Jacoby brachte Menschen, die nie musiziert oder gezeichnet hatten in kürzester Zeit dazu, sich musikalisch und künstlerisch ausdrücken zu können. Er vertrat die Überzeugung, dass jeder Mensch mit diesen Fähigkeiten auf die Welt käme. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand eine sinnvolle Pädagogik wie auch die Nachentfaltung im erwachsenen Alter. Ihnen gemeinsam war das Interesse daran, das Ursprüngliche wieder walten zu lassen. Sich keinen ästhetischen, methodischen oder sozialen Normen unterzuordnen, die den Menschen bis hin zu gesundheitlichen Schäden beeinträchtigen können. Es ist schwierig diese Arbeit jemandem zu beschreiben, der sie nie erlebt hat, da all die Tätigkeiten, mit denen wir arbeiten, uns seit der frühesten Kindheit vertraut sind: liegen, sitzen, gehen und stehen. Charles Brooks, der Mann von Charlotte Selver, betont, dass dazu Stoffwechsel, Atmung, Kreislauf, etc. und Geist gehören. In anderen Worten, „die Bewegung des Lebens“; die Ursprünge von Beziehung. Charlotte Selver ist, wie viele andere, in die U.S.A. aus-gewandert. Dort prägte sie den Namen „Sensory Awareness“ und mit ihrer Arbeit wesentlich auch die humanistische Psychotherapie.

Termine
24. bis 26. September 2021

Teilnahmegebühr
330,00 Euro bei Buchung der 4-teiligen Reihe
380,00 Euro bei Einzelbuchung

Tagungsort
München

Trainerin
Peggy Zeitler
US-Amerikanerin, lebt seit 1967 in München und hat dort eine eigene Praxis für Sensory Awareness. In ihrer Arbeit spürt man den Einfluss des Östlichen (China, Indien, Japan) wie der Gestalttherapie. Durch die Bewegungen und Tätigkeiten des Alltags rückt man in die Gegenwart und erfährt die Realität unmittelbarer.

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