KLINISCHES SEMINAR 11/22

Sich-selbst-bewohnen-lernen
Zur Phänomenologie des Traumas aus gestalttherapeutischer Sicht

In diesem Workshop spannen wir eine gestalttherapeutische Landkarte zum Phänomen des Traumas auf und widmen uns der Phänomenologie der Vulnerabilität: Über sinnlich-ästhetische Eindrücke nähern wir uns dem Phänomen des Traumatischen, untersuchen dabei die Polaritäten von Leere und Überschwemmung, explorieren die Dynamik der zersplitterten „Figur-Grundbildung“, erfahren uns in Lore Perls Kontakt-Support-Konzept und beziehen dabei auch machtkritisch die Politik des Traumas mit ein, indem wir uns im Besonderen dem Trauma Typ III, der strukturellen Gewalt und des Krieges, widmen.

Ziel ist neben einem gestaltspezifischen Verständnis von Trauma ein Repertoire an Handlungsprinzipien als Kompass für die therapeutische Praxis unter besonderer Berücksichtigung folgender Aufgabenfelder: Arbeit an den Stützfunktionen, Arbeit an der Ich-Grenze, Arbeit an der leiblichen Dynamik.

Termin
25. bis 27. November 2022

Tagungsort
Augsburg

Teilnahmegebühr inkl. Raumkosten
350,00 Euro für Weiterbildungsteilnehmende aus Deutschland und Österreich sowie Gäste
735,00 SFr. für Weiterbildungsteilnehmende der Schweiz mit Klinischem Vertrag
630,00 SFr. für Weiterbildungsteilnehmende der Schweiz mit Berater Vertrag

Trainerin
Monika Jäckle
Dr., Gestalttherapeutin (IGW), Mitglied der Ausbildungsleitung IGW, Weiterbildung zur Traumatherapeutin (Somatic Experiencing) und zur Pessotherapeutin (PBSB), arbeitet in freier Praxis in Augsburg und ist Gründerin des Lore Perls Institus (LPI). Langjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der philosophisch-sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, Referentin an diversen Hochschulen, Arbeitsschwerpunkte: traumazentrierte-integrative Gestalttherapie (tiG), Phänomenologie therapeutischer Landschaften, das Konzept der Sorgenden Präsenz als Antwort auf Krieg, Zerstörung und Flucht.

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