KLINISCHES SEMINAR 06/25

Intermediale Arbeit mit Träumen

Träume repräsentieren existentielle Botschaften für alles was in unserem Leben fehlt, was wir zu tun und zu leben vermeiden (Fritz Perls)

Traumarbeit findet an der Schwelle zwischen Wachem und Traum, Vertrautem und Fremdem, Bewusstem und Nicht-mehr-Bewusstem, schon Erahntem, aber noch nicht Erfasstem, Wunsch und Gebot statt.

Die Identifikation mit den Elementen des Traums setzt emotionale Energie frei: Dramen der inneren Welt entfalten sich im Hier und Jetzt. Das Gewahrsein des Augenblicks braucht das Erfassen und Verstehen des Atmosphärischen, des Szenischen, des Sichtbaren. Bedeutungen des Traums ergeben sich co-kreativ durch Blicke, Gesten, Distanzen, Worte, Sätze und Erzählungen.

Malen wir unseren Traum, spüren seinen Rhythmus, hören seine Melodie, empfinden die Stimmung im Traum, …setzen wir ihn leiblich in Szene, erleben wir ihn als unser Kunstwerk. Wechseln wir zwischen den Traumelementen Hin und Her lockern sich Widerstände, schmelzen Abwehrmechanismen gegen verdrängte Impulse, Affekte und Wünsche: wir erfassen die Traumkomposition, verstehen den latenten Traumgedanken, schließen unerledigte Situationen ab; wir re-assimilieren und integrieren abgespaltene Persönlichkeitsanteile in unser Selbst. Durch die Integration unseres Schattens gewinnt unser Selbst-Ausdruck an Farbe: wir blühen auf, erleben Ganzheit, „vitale Evidenz“.

Spielen wir die Traum-Szenen in veränderten Konstellationen und träumen weiter, überwinden wir dysfunktionale Muster, kreieren eine neue, frische Erzählung. Folgeträume spiegeln nicht selten neue Lebensentwürfe, kraftvolle Zukunftsvisionen oder gesellschaftliche Lebensaufgaben.

Termin
16. bis 18. Mai 2025

Tagungsort
Würzburg

Teilnahmegebühr inkl. Raumkosten
395,00 Euro für Weiterbildungsteilnehmende aus Deutschland und Österreich sowie Gäste
735,00 SFr. für Weiterbildungsteilnehmende der Schweiz mit Klinischem Vertrag
630,00 SFr. für Weiterbildungsteilnehmende der Schweiz mit Berater Vertrag

Trainer
Kurt Funk, Lehrtherapeut für Integrative Gestalttherapie am IGW Würzburg seit 2004. Lehrtherapeut für Gestalt- und Integrative Therapie von 1979 bis 2003 am Fritz Perls Institut. 35 Jahre Leiter von Fachkliniken für Abhängigkeitserkrankungen. Freie Praxis seit 1980.

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